Bella Italia Weinhandel
Italienischer Wein

Die italienische Weinkultur

Italien zählt zu den ältesten Weinanbaugebiete der Erde. Doch es war die griechische Kolonisation, die die Wurzeln der italienischen Weinkultur legten. Mit der Besiedelung Sizilien brachten die Griechen auch viele ihrer Weinreben mit auf die italienische Halbinsel, die den Grundstock des italienischen Weinbaus bilden. Die Römer sorgten im 3. Jahrhundert v.Chr. dafür, dass die Weinrebe in ganz Italien verbreitet wurde. Pompeji gilt bis zu ihrer Zerstörung 79 v.Chr. durch einen Vulkanausbruch als das Zentrum des italienischen Weinhandels. Es waren aber auch die Römer, die durch die Eroberung neuer Provinzen die Weinrebe in weite Teile des heutigen Europas brachten und dort kultivierten. Gerade die Weinanbaugebiete in Deutschland gehen auf diese Besiedelung zurück. Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus beschäftigten sich die Römer intensiv mit der Züchtung von Weinreben. Es galt für jeden Boden die passende Rebe zu züchten. Die meisten heute gebräuchlichen Weinreben gehen auf diese Züchtungen zurück. Man sagt, die Wiege des heutigen Rotwein und Weißwein steht in Italien. Die Weinkultur Italiens starb mit dem Zusammenbruch des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert. Lediglich kleinere Orden der römisch-katholischen Kirche bewahrten das Wissen um den Wein und dessen Anbau. Mit Beginn der Renaissance begann die Weinkultur in Italien wieder aufzuleben.

Klasse statt Masse

Italien stand im Ruf „Masse statt Klasse“. Es galt viel Wein zu produzieren, dessen Qualität stark zu wünschen übrig ließ. Dieses Ziel ging noch auf die alten Römer zurück, für die Wein kein Genussmittel, sondern ein „Pflichtgetränk“ war. Durch die Keimfreiheit aufgrund seines mäßigen Alkoholgehaltes war der Konsum den römischen Soldaten strikt vorgeschrieben. Nach dem zweiten Weltkrieg fanden leichte italienische Weine auch bei Deutschen Urlaubern großen Anklang. Doch Ende der 60´er Jahre des letzten Jahrhunderts änderte man in Italien zum Großteil seine Strategie. Vorreiter war das Gebiet „Chianti-Classico“ in der Toskana, in der plötzlich Qualitätsvorschriften für den Wein vorgeschrieben wurden. Diese gingen noch weit über das hinaus, was die Franzosen ihren Weinbauern auferlegten. Man sagt, dass diese Zeit die italienische Weinkultur stärker verändert hat, als die vorherigen drei Jahrtausende.

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